Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles zeichnet PROCON IT für zukunftsfähige Unternehmenskultur aus

München, 05. Juli 2017 – Die PROCON IT Aktiengesellschaft aus München gehört zu den 100 ersten Absolventen des Audits „Zukunftsfähige Unternehmenskultur“ der Initiative Neue Qualität der Arbeit. Andrea Nahles, Bundesministerin für Arbeit und Soziales, und Liz Mohn, stellvertretende Vorsitzende der Bertelsmann Stiftung, zeichneten das Unternehmen in Berlin mit der offiziellen Abschlussurkunde des Programms aus.

Insgesamt 24 Unternehmen und Verwaltungen aus ganz Deutschland erhielten die offizielle Abschlussurkunde des Audits und wurden so für ihr Engagement für mitarbeiterorientierte Arbeitsbedingungen gewürdigt. Bundesministerin Andrea Nahles bei der Urkundenverleihung: „Die Arbeitswelt wandelt sich permanent, die Herausforderungen für Unternehmen und Beschäftigte nehmen durch die Digitalisierung zu. Mehr denn je gilt: Wer den rasanten Wandel in der Arbeitswelt erfolgreich bestehen will, muss ihn gemeinsam mit den Beschäftigten gestalten. Deshalb ist es gut, wenn sich Unternehmen und Verwaltungen gemeinsam mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aufmachen und ihre Unternehmenskultur zukunftsfähig aufstellen. Das Audit ‚Zukunftsfähige Unternehmenskultur‘ steht für diesen gemeinsamen Spirit.“ Liz Mohn, stellvertretende Vorsitzende der Bertelsmann Stiftung, erklärte: „Auch die kleinen und mittelständischen Betriebe müssen sich den Herausforderungen der Digitalisierung stellen. Sie wird die gesamte Arbeitswelt in einem noch nicht absehbaren Maße verändern und völlig neue Anforderungen an Arbeitsorganisation und Führung stellen. Das Audit „Zukunftsfähige Unternehmenskultur“ unterstützt die Betriebe dabei, den notwendigen Wandel anzustoßen und mit ihren Beschäftigten in einen Dialog auf Augenhöhe zu treten, um so gemeinsam eine erfolgreiche Zukunft zu gestalten.“

Der Auditierungsprozess bei PROCON IT begann mit einer schriftlichen Befragung der Mitarbeitenden und der Geschäftsführung. Hierbei wurden erste Herausforderungen und Verbesserungsbedarfe hinsichtlich der Arbeitsbedingungen und der Unternehmenskultur identifiziert. In einer dann eingerichteten Projektgruppe, in der gleichermaßen Beschäftigte und Führungskräfte vertreten waren, entwickelte das Unternehmen einen umfassenden Entwicklungsplan. Gemeinschaftlich wurden schließlich konkrete Maßnahmen in den Themenbereichen Personalführung, Chancengleichheit, Gesundheit sowie Wissen und Kompetenz umgesetzt.

Jana Horschel, Talent Manager bei PROCON IT: „Uns war es wichtig, einen Prozess zu durchlaufen, der in erster Linie in unserem Unternehmen etwas bewegt. Das Audit hat uns gezeigt, wo es noch Verbesserungsbedarf gibt. Durch die Einbindung aller Beschäftigten konnten wir ganz verschiedene Interessen an einen Tisch bringen.“ Einen besonderen Schwerpunkt legte PROCON IT dabei auf das Thema Führung und Kommunikation. Zudem erarbeitete die Projektgruppe im Bereich der Personalentwicklung eine Kompetenzmatrix, die jedem Mitarbeitenden bei der individuellen Weiterentwicklung im Unternehmen Unterstützung bietet. In regelmäßig stattfindenden Meetings treten die Mitarbeitenden mit der Geschäftsführung und dem Vorstand in den direkten Dialog und haben die Gelegenheit, Anregungen und Vorschläge einzubringen. „Gerade die Möglichkeit zur Diskusssion und die Neuerungen in der Personalentwicklung werden gut angenommen. Wir möchten weiterhin gemeinsam kontinuierlich daran arbeiten, uns in diesen Bereichen zu verbessern.“, so Jana Horschel.

Das Audit „Zukunftsfähige Unternehmenskultur“
Das Audit „Zukunftsfähige Unternehmenskultur“ ist ein Angebot der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA). Es wurde in enger Zusammenarbeit von der Bertelsmann Stiftung, dem Institut „Great Place to Work“ sowie dem Demographie-Netzwerk e.V. (ddn) entwickelt und wird nun von der Demografieagentur für die Wirtschaft GmbH als Träger umgesetzt. Das Audit bringt Arbeitgeber und Arbeitnehmer partnerschaftlich an einen Tisch und wird als einziges Programm dieser Art gemeinsam von Arbeitgeberverbänden, Gewerkschaften, Kammern und der Bundesagentur für Arbeit getragen. Darüber hinaus garantiert es von Beginn an in besonderer Weise die Einbeziehung der Beschäftigten.

Die Initiative Neue Qualität der Arbeit: Zukunft sichern, Arbeit gestalten
Attraktive Arbeitsbedingungen sind heute mehr denn je ein Schlüssel für Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit am Standort Deutschland und bilden die Grundlage für eine erfolgreiche Fachkräftesicherung in Unternehmen und Verwaltungen. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales unterstützt daher mit der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) eine Plattform, auf der sich Verbände und Institutionen der Wirtschaft, Unternehmen, Gewerkschaften, die Bundesagentur für Arbeit, Sozialversicherungsträger, Kammern und Stiftungen gemeinsam mit der Politik für eine neue, nachhaltige Arbeitskultur einsetzen – entlang der Themenfelder Personalführung, Gesundheit, Wissen & Kompetenz sowie Chancengleichheit & Diversity. Als unabhängiges Netzwerk bietet die Initiative konkrete Beratungs- und Informationsangebote für Betriebe und Verwaltungen sowie vielfältige Austauschmöglichkeiten in zahlreichen – auch regionalen – Unternehmens- und Branchennetzwerken.
Weitere Informationen zur Initiative Neue Qualität der Arbeit finden Sie unter www.inqa.de.