Die DB2-Datenbanktechnik für den Mainframe (OS/390 oder z/OS) hat sich vom Jahr 2003 bis zum Jahr 2007 von der DB2-Version 5 bis zur DB2-Version 9 weiterentwickelt. Die Anwendungssysteme, die vor dem Jahr 2003 entwickelt wurden, dürften zu großen Anteilen mit den Möglichkeiten der DB2-Version 5 entstanden sein. Aufgrund dieser Tatsache lohnt sich bereits ein etwas intensiver Blick auf die Anwendungsprogramme und dort auf die kritischen SQL-Statements. Wie durchgeführte Performance & Tuning Projekte für verschiedene Anwendungssysteme in den letzten Jahren in der Automotive-Branche beweisen, können mindestens 5 Prozent an Gesamtperformance aufgrund der Verwendung von Neuerungen im DB2Bereich eingespart werden. In diesen Fällen wurden durch die Tuningmaßnahmen 10 bis 15 Prozent an der Gesamtperformance gewonnen.
Allgemeines
Nach der Ermittlung des Mengengerüstes innerhalb der zu prüfenden Objekte und deren verfügbaren Statistikinformationen werden die so ermittelten Metadaten auf gewisse Schwellwerte hin überprüft. Diese Schwellwerte stellen die entscheidenden physischen Performance-Kriterien dar:
- Unterstützung neuer DB2-Versionen
- physische Allokation der Daten, Indizen
- Bufferpool-Zuordnung
- Indexdesign
- Fremdschlüsselunterstützung
Die Prüfung dieser Performancekritrien liefert Indizien für das datenbankseitige Tuning-Potenzial der auf den zu prüfenden Daten operierenden Anwendungen. Die anschließende Durchführung der so ermittelten Tuning-Maßnahmen kann ohne Anpassungsbedarf seitens der betroffenen Anwendungen vorgenommen werden.
Ablauf
Ein klärendes Vorgespräch ist notwendig, um einen groben Überblick bezüglich etwaiger Bersonderheiten der auf den Datenbanken operierenden Anwendungen zu bekommen. Im Anschluss daran können unter Berücksichtigung dieser Besonderheiten Schwellwerte eventuell geeignet umdefiniert werden.
Die Durchführung der Analsyse wurde mittels spezieller Analyse-Jobs weitestgehend automatisiert und sollte während der Ausführung vor Ort die System- und Applikations-Performance nicht merkbar belasten.
Die dadurch ermittelten Ergebnisse sollten der proCon IT zum Zweck der Auswertung und Aufbereitung zur Verfügung gestellt werden.
Die ermittelten Ergebnisse werden aufbereitet und in einer anschaulichen verdichteten From zu einer Präsentation ausgearbeitet.
In einem abschliedenden Gespräch mit einem Projekt- oder Applikationsverantwortlichen wird proCon IT die ermittelten Ergebnisse präsentieren. Darüber Hinaus wird auch ein aus den Ergebnissen eventuell resultierender Handlungsbedarf aufgezeigt.
Der zeitliche Gesamtaufwand beträgt ca. 2-3 Tage.